Wir machen nachhaltiges Bauen wirtschaftlich

Eine der größten Gefahren der Zukunft ist der Klimawandel mit all seinen absehbaren und unabsehbaren Folgen für die Menschheit und den Planeten Erde. Aber auch die begrenze Verfügbarkeit lebensnotwendiger Ressourcen, wie Energie, sauberes Wasser und unbelastete Böden, wird zu einer zunehmenden Herausforderung werden. Der Bausektor trägt einen Großteil (ca. ein Drittel) zum Energieverbrauch der Bundesrepublik bei. Außerdem oft nicht mitgedacht: Wie sollen die Materialien entsorgt werden?

Das umweltfreundliche Dach von Setz & Leuwer meistert diese Herausforderung. Nachhaltiges Bauen ist keine Weltneuheit und trotzdem fristet es ein Randdasein. Wir wollen das ändern! Wie? Ganz einfach, indem wir Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit verbinden.

Ressourcenschonendes Ökohaus auf Basis nachwachsender Rohstoffe

Wie funktioniert nachhaltiger Dachbau? Eine wichtige Voraussetzung ist die Auswahl der Baumaterialien. Denn nachwachsende Rohstoffe wie Jute, Holz oder Stroh weisen eindeutige ökologische Vorteile auf und sind unter vielen Gesichtspunkten nachhaltiger als konventionelle Materialien. Schiefer oder Metall sind zwar erschöpfliche Ressourcen, die jedoch in ausreichender Menge vorkommen und durch ihre Langlebigkeit sowie ihre Wiederverwertbarkeit punkten. Ein Schieferdach kann schon mal 300 Jahre auf dem Buckel haben.

Eine nachhaltige Dacheindeckung sollte also am besten aus Schiefer, Holz, Kupfer, Zink, Stahl oder natürlich begrünt sein. Bei der Dachdämmung im Steildach können wir ganz auf nachwachsende Rohstoffe setzen – wie Jute, Holz und Stroh. Unsere Baumaterialien stehen – unter Beachtung nachhaltiger Anbaumethoden – ausreichend zur Verfügung und sind häufig auch regional vorhanden. Auch bei der Entwässerung aus Kupfer, Zink oder Stahl achten wir darauf, dass die Materialien ausreichend vorhanden und recycelbar sind.

Energieeffizientes Bauen mit Holzfaserdämmplatte, Jutedämmung oder Stroh

Wir wollen die Welt zu einem besseren Ort machen – und dazu gehört unbedingt ein Dach, das gut für unsere Umwelt ist.

Tim Leuwer
Dachdeckermeister

Die Herstellung unserer Baumaterialien ist umweltfreundlich, was an den einfachen Produktionsprozessen und dem geringen Energieaufwand liegt. Unsere Holzfaserdämmplatten werden zum Beispiel aus Schwach- und Resthölzern von Fichten oder Kiefern aus dem Schwarzwald hergestellt. Unsere Jutedämmung entsteht aus alten Jutesäcken, die zuvor zum Transport von Kaffee- und Kakaobohnen verwendet wurden.

Stroh fällt beim Anbau von Getreide kostenlos an. Die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) kam zu dem Ergebnis, dass 20 Prozent des in der Landwirtschaft anfallenden Strohs nicht genutzt wird und damit zur freien Verfügung steht. Mit dieser Menge könnten bundesweit jährlich etwa 350.000 Einfamilienhäuser gedämmt werden. Es lohnt sich also auch mal den Bauern nebenan zu fragen, ob er mit seinem Stroh schon etwas anderes vorhat!

Rohstoffe aus Bonn und der Region

Wir achten zusätzlich auf den Transportweg unserer Rohstoffe. Manchmal ist das schwieriger, zum Beispiel bei Schiefer, der fast immer aus Spanien zu uns kommt. An anderer Stelle fällt es uns leichter, zum Beispiel bei Holz, das wir aus dem Wald gleich hinterm Haus zu nutzen können. Fest steht: Wann immer es geht, setzen wir beim Dachbau auf regionale Produkte aus Bonn und der Umgebung!

Nachhaltige Baumaterialien: Stroh, Jute und Holz binden CO2

Ein wichtiger Nachhaltigkeitsfaktor pflanzlicher Stoffe ist ihre CO2-Neutralität. Während des Pflanzenwachstums entziehen sie CO2 aus der Atmosphäre und tragen somit sowohl bei ihrer Herstellung als auch durch ihre Verwendung als Dämmmaterial oder Dachdeckung zum Klimaschutz bei. Deshalb binden wir CO2 gerne an uns, besser gesagt, unsere Materialien tun das für uns. Je mehr, desto besser.

6 unschlagbare Gründe für nachhaltiges Bauen:

1. Raumluft ohne Schadstoffe

Die Menge der Schadstoffe, die durch das Dach oder die Fassade in den Wohnbereich gelangen können, wird minimiert. Mit S&L bleibt Ihre Raumluft schadstofffrei!

2. Allergikerfreundliche, recycelbare Produkte

Da die meisten Produkte zum größten Teil naturbelassen sind, sind sie besonders allergikerfreundlich und lassen sich problemlos und kostengünstig entsorgen bzw. recyceln.

3. Optimales Raumklima

Wärmedämmstoffe aus Naturprodukten sind besonders gut in der Lage, viel Raumfeuchte aufzunehmen und abzugeben, ohne dabei an Dämmwirkung einzubüßen. Sie eignen sich sehr gut zum Hitzeschutz von außen und halten auch im Hochsommer die Innentemperatur auf einem angenehmen Niveau. Dadurch sorgen sie für ein besonders gutes Wohnklima – eine Eigenschaft, die Dachgeschosswohnungen und modernen Neubauten eher selten zugesprochen wird.

4. Langlebiger Produktlebenszyklus

Da Bauteile aus natürlichen, hochwertigen Rohstoffen länger halten als ihre künstlichen Alternativen, seltener zu warten sind und sich günstiger entsorgen lassen, sind sie in der Betrachtung des gesamten Produktlebenszyklus häufig die wirtschaftlichere Wahl.

5. Energieeffiziente Herstellung

Materialien aus natürlichen Rohstoffen benötigen in der Regel wenig Energie zur Herstellung. Dadurch decken vor allem natürliche Wärmedämmstoffe durch ihre Energieersparnis besonders schnell die entstandenen Kosten. Der Fachmann sagt: Sie haben sich schnell ökologisch amortisiert.

6. Frei von Kunststoffen

Die verwendeten Materialien sind weitestgehend frei von Kunststoffen. Die wenigen Kunststoffe, die enthalten sind, setzen kein Mikroplastik frei. Eine willkommene Entlastung für unsere Gewässer und Böden.

Ein Setz & Leuwer Umweltdach

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