14 Dez 2021

Die Nächte werden länger und die Temperaturen sinken – im Winter machen wir es uns zuhause besonders gemütlich. Was bei uns für Behaglichkeit sorgt, kann für Ihr Dach jedoch zu einer echten Belastungsprobe werden. Schäden durch Schnee, Sturm, eisige Kälte oder Starkregen sind im Winter leider keine Seltenheit. Wie erklären wo die Gefahren für wetterbedingte Schäden liegen und mit welchen Maßnahmen Hausbesitzer ihr Dach wetterfest machen können. So kommen Sie und Ihr Dach entspannt durch den Winter.

Dachinspektion: Schwachstellen vor dem Winter erkennen

Wer sein Dach auf dem Winter vorbereiten möchte, sollte mit einer Dachinspektion beginnen. Denn unentdeckte Mängel können vor allem in der kalten Jahreszeit schwerwiegende Folgen haben. Daher ist es wichtig das Dach regelmäßig innen und außen von einem Dachdecker prüfen zu lassen und bei Bedarf Schwachstellen wie kleine Lecks oder beschädigte Dachpfannen sofort zu reparieren.

Ist Ihr Dach dicht? Schutz vor Feuchtigkeit

Was nach einer einfachen Frage klingt, lässt sich meist nicht mit einem bloßen Blick auf das Dach beantworten.

„Wenn man eine feuchte Stelle an der Dachkonstruktion entdeckt, ist es meistens schon zu spät. Die Feuchtigkeit ist bereits ins Dach eingedrungen und kann dort Dachbalken und Wärmedämmung angreifen.“

– Tim Leuwer

Um solche Schäden zu vermeiden, sollte jährlich eine professionelle Dachwartung durch einen Dachdeckerbetrieb durchgeführt werden. Dabei sollte auch die Dachrinne überprüft werden. Sie wird in der kalten Jahreszeit häufig durch Herbstlaub und Schmutz verstopft, sodass sich das Wasser auf dem Dach staut. Die Folge sind oft Feuchtigkeitsschäden an der Hausfassade. Das Verstopfen der Dachrinne kann am effektivsten durch regelmäßige Reinigung verhindert werden. Ein besonderes Augenmerk sollte auch auf Lüfter und Kamine gelegt werden, da Leckagen an diesen Bauteilen oft erst im Winter so richtig auffallen.

Sturmschäden am Dach effektiv vorbeugen

Viele Schäden am Dach werden durch Stürme verursacht. Zur Vorbeugung von Sturmschäden sollte die Dacheindeckung vor dem Winter auf den Prüfstand gestellt werden. Gibt es lose, kaputte oder verschobene Dachziegel? Dann sollte diese dringend ausgetauscht und repariert werden, da sie das Dach bei starkem Wind anfälliger machen und beim Herabfallen zur potenziellen Gefahrenquelle werden können. Gleiches gilt für Bäume mit morschen Ästen, die bei einem starken Windstoß auf das Dach fallen könnten. Eine annähernd 100%ige Sturmsicherheit kann allerdings nur im Rahmen einer kompletten Sanierung erreicht werden.

Schneelast auf dem Dach

Ein eingeschneites Haus sieht wunderschön aus. Für Ihr Hausdach kann eine dicke Schneedecke jedoch zur Belastung werden. Denn große Schneemengen sind schwer und können die Dachkonstruktion stark beanspruchen. Vor allem Flachdächer sollten bei einer zu hohen Schneelast zeitnah geräumt werden. Aufgrund der Sturz- und Einsturzgefahr sollte die Entfernung der Schneelast vom Profi übernommen werden.

Bei steilen Dächern besteht hingegen das Risiko einer Dachlawine oder abrutschender Eisplatten. Hier steht der Hausbesitzer in der Verantwortung, Gefahren im Sinne der Verkehrssicherungspflicht zu vermeiden. In Gegenden mit einem hohen Schneeaufkommen ist der Einsatz von Schutzeinrichtungen wie Schneefanggitter zu empfehlen.

Jährliche Dachwartung vor dem Winter

„Regelmäßige Kontrollen des Dachs lohnen sich. Besonders im Winter kann die Behebung kleiner Mängel vor der Entstehung größerer Schäden schützen. So verlängern Sie die Lebenszeit Ihres Dachs und sparen sich aufwändige und teure Reparaturen.“

– Tobias Setz

Wir von Setz und Leuwer stellen sicher, dass Ihr Hausdach gut durch den Winter kommt. Bei Fragen rund um Ihr Dach stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung!

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