15 Dez 2020

Viele zunächst nichtig wirkende Probleme am Hausdach können mit der Zeit einen großen Schaden am Dach nach sich ziehen. Diese verursachen auf Dauer hohe Kosten. Wir haben die häufigsten Schäden am Dach aufgelistet und erklären, wie man ein undichtes Dach, Schimmel unterm Dach und Co. vermeiden kann und was bei der Reparatur von einem Dachschaden zu beachten ist.

1 Fehlerhafte Dachdämmung

Eine nicht fachgerecht ausgeführte Dachdämmung ist eine große Kostenfalle. Im Sommer steigen die Temperaturen dadurch im Wohnraum enorm an und im Winter wird es schnell sehr kalt. Die Folge: Die Kosten für Energie (im Sommer Klimageräte, im Winter Heizung) schnellen in die Höhe. Dazu können empfindliche Strafen auf Haushalte zukommen, deren Dach nicht dem Gebäude Energie Gesetz (GEG, bis November 2020: EnEV) gedämmt ist.

Lösen lässt sich dieses Problem nur mit einer neuen Dämmung. Hierbei kommen zwar einige Kosten auf den Hausbesitzer zu, diese rentieren sich jedoch oft bereits nach wenigen Jahren.

Tipp: Die schlechte Verarbeitung der Materialien auf dem Dach ist einer der Hauptgründe für Schäden. Wer sich einen guten Überblick verschafft und mehrere Angebote einholt, findet allerdings auch schnell den richtigen Dachdecker, der den Dachschaden professionell behebt. Mehr dazu hier.

2 Das Dach ist undicht

 „Undichte Dächer sind tückisch. Oft bemerkt man Lecks, durch die Wasser in die Dachkonstruktion dringen kann, zu spät. Je länger das undichte Dach unbemerkt bleibt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Wasser im Inneren des Dachs die tragende Konstruktion angreift“, mahnt Dachdeckermeister Tim Leuwer, Geschäftsführer vom Dachdeckerbetrieb Setz und Leuwer im Rhein Sieg Kreis.

Folgeschäden am Dach

Das verbaute Holz kann morsch werden und das Dach im schlimmsten Fall einstürzen. Außerdem bildet sich durch feuchtes Dämmmaterial gerne Schimmel im Dach. Dringt dieser bis ins Hausinnere vor, kann die Gesundheit der Bewohner darunter leiden.

Bei Dächern mit Feuchtigkeitsschaden besteht in jedem Fall Handlungsbedarf. Um alle Schäden zu beseitigen und einen Fortschritt des Schadens zu verhindern, ist es oft sinnvoll direkt das ganze Dach neu einzudecken. Sollten mehr als zehn Prozent des Dachs erneuert werden müssen, gilt es, das komplette Dach GEG-konform zu sanieren. Das bietet sich in vielen Fällen sowieso an, wenn das Gerüst der Dachdecker schon einmal steht.

Um mögliche Schäden, wie feuchte Stellen im Haus, durch undichte Dächer zu vermeiden, sind regelmäßige Kontrollen unabdingbar. Eine professionelle Dachwartung durch einen Dachdeckerbetrieb aus der Region ist deshalb einmal jährlich ratsam.

3 Entwässerung: Eindringende Feuchtigkeit verhindern

Stehendes Wasser ist für Unterkonstruktion und Fassade Gift. Die Entwässerung des Dachs gehört somit zu den wichtigsten Faktoren bei der Instandhaltung eines Dachs.

Schaden am Dach: Entwässerung von Steildächern

Verstopfte Regenrinnen sind bei Steildächern einer der häufigsten Gründe für Feuchtigkeitsschäden an der Hausfassade. Um stehendes Wasser in der Regenrinne zu verhindern, sollte man regelmäßig überprüfen, ob die Abflüsse im Herbst mit Laub oder im Winter mit Schnee und Eis verstopft sind. Dies sollte aufgrund der Sturzgefahr immer von einem Profi begutachtet werden.

Mit einem Laubschutz auf der Dachrinne und einem Schneefang auf dem Dach kann Verstopfungen des Ablaufs vorgebeugt werden. In besonders kalten Regionen können sogar beheizbare Dachrinnen eingesetzt werden, um das Zufrieren der Rinnen und Fallrohre zu verhindern.

Schaden am Dach: Entwässerung von Flachdächern

„Die Entwässerung von flachen Dächern ist etwas aufwändiger“, weiß Tobias Setz, ebenfalls Dachdeckermeister aus der Region Köln Bonn und Geschäftsführer von Setz und Leuwer in Hennef. „Durch die fehlende Neigung reicht es nicht aus, Dachrinnen am unteren Ende des Dachs anzubringen. Damit sich das Wasser nicht auf dem Dach staut, sollten auch Flachdächer leicht geneigt sein. Den Abfluss des überschüssigen Wassers regeln in das Flachdach integrierte Gullys“, erklärt Setz.

4 Sturmschaden am Dach

Besonders ärgerlich, aber oft nicht beeinflussbar, sind wetterbedingte Schäden am Dach. So kann ein Sturm oder Gewitter einen erheblichen Schaden am Dach verursachen. Deshalb sind Kontrollen nach derartigen Unwettern dringend notwendig. Sollte der Zustand des Dachs in Mitleidenschaft gezogen worden sein, muss ein professioneller Dachdecker das Dach reparieren, um Folgeschäden auszuschließen.

Sturmschäden vorbeugen

Um das Risiko von Sturmschäden zu minimieren, muss vorausschauend geplant werden. Stehen Bäume mit morschen Ästen in der Nähe des Hauses? Fehlt ein Dachziegel, der das gesamte Dach anfälliger für starken Wind macht? Sollten entsprechende Risikofaktoren vorhanden sein, müssen sie frühzeitig beseitigt werden.

Schaden am Dach: Jährliche Dachwartung vermindert das Risiko

Viele Schäden am Dach sind auch für Laien ersichtlich. In einigen Fällen ist das geschulte Auge eines professionellen Dachdeckers jedoch Gold wert und kann bares Geld sparen. Die meisten Dachdecker bieten Wartungsverträge an. Ein bis zwei Wartungen im Jahr reichen aus, um kleine Mängel, die im Zweifel zu großen Schäden führen können, zu verhindern.

Wir von Setz und Leuwer sind auch für unsere Kunden da, wenn das Dachprojekt abgeschlossen ist. Dank unserer regelmäßigen Dachwartungen können Sie sicher sein, dass Ihr Hausdach immer top in Schuss ist und kleinere Schäden umgehend behoben werden. Bei Fragen rund um Ihr Dach stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung!

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